Bronze für Rigamonti

10.12.2005 - Lorenz Liechti:

Die Schweizer Equipe konnte die Medaillentradition auch an der neunten Austragung der Kurzbahn-Europameisterschaften aufrechterhalten! Flavia Rigamonti gewann in ihrer Spezialdisziplin 800m Freistil die Bronzemedaille. In 8:20.32 blieb die 24-jährige Tessinerin zwar vier Sekunden über ihrer persönlichen Bestzeit, holte aber mit dem 3. Rang das Maximum aus der Situation heraus. Die Gewinnerin Laure Manaudou (FRA) verbesserte den Weltrekord um über zwei Sekunden auf 8:11.25 und auch die zweitklassierte Junioreneuropameisterin Anastasia Ivanenko (RUS) blieb in 8:14.51 unter dem bisherigen Europarekord. Rigamonti kommentierte ihre Medaille so: ?Ich wusste, dass Manaudou Weltrekord schwimmen kann und dass die junge Russin sehr schnell ist, war auch klar. Ich habe in diesem Herbst den Prüfungen an der Uni ein bisschen Priorität einräumen müssen. Darum war ich vielleicht nicht ganz so gut vorbereitet wie sonst.? Manaudou gewann nur 20 Minuten nach den 800m auch noch die Goldmedaille über 100m Rücken - eine Leistung die selbst im Zeitalter von Michael Phelps ihresgleichen sucht! Die beiden Rückenspezialisten Flori Lang und Alain Tardin schlugen sich im Seminfinal über 50m achtbar: Lang klassierte sich in 24.66 im neunten, Tardin in persönlicher Bestzeit von 24.83 im elften Rang. Den Final verpasste der Zürcher damit nur gerade um 6, seinen Schweizerrekord um 13 Hundertstel. Weiteres Highlight des zweiten Finalnachmittags war der zweite Weltrekord von Lazlo Cseh über 400m Lagen, der in 4:00.37 die ?magische Grenze? nur knapp verpasste. Der 20-jährige Ungare verbesserte den bestehenden Rekord von Brian Johns (CAN) um über zwei Sekunden. Zwei Titel innert einer halben Stunde gewann auch der deutsche Thomas Rupprath über 100m Delfin und 50m Rücken. Er gewann damit die Titel Nr. 15 und 16 seiner Karriere auf europäischem Niveau. Sozusagen ?en passant? stellte Weltmeister Filippo Magnini (ITA) im Halbfinal einen neuen Europarekord über 100m Freistil auf. In 46.55 bleib er elf Hundertstel unter dem alten Rekord von Duje Draganje (CRO). Man darf gespannt sein, was er im Final vom Samstag dem heimischen Publikum zu bieten hat. Zumindest kam mit dem Erfolg Magninis im ausverkauften ?Natatorio Bruno Bianchi? erstmals richtig Stimmung auf. Zum Abschluss des Tages verbesserte die Holländische Damenstaffel über 4x50m Freistil den Weltrekord um exakt eine Sekunde auf 1:36.27. Damit wurde auch Marleen Veldhuis innert einer halben Stunde zur Doppeleuropameisterin. Sie gewann zuvor auch Gold über 100m Freistil in guten 52.84.

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