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Pierrick Schafer, Wasserspringer

Der Athlet über seine Leidenschaft, Ziele und Herausforderungen

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Pierrick Schafer in seinen Elementen. Intro-Bild: Thomas Bachmann. Bild oben: Antoine Saito

 

Pierrick Schafer ist Wasserspringer. Wenn er mit seinem Team unterwegs ist, ragt er heraus: mit seinen 1.92m ist er um ein, zwei Köpfe grösser als seine Kollegen. Nicht die typische Körpergrösse eines Wasserspringers – nicht die einfachsten Voraussetzungen für einen Elite-Athleten.

Pierrick springt bei Genève Natation 1885. Entdeckt hat er die Sportart durch seine ältere Schwester Noëlle im zarten Alter von sechs Jahren. Heute, zehn Jahre später, trainiert er sieben bis acht Mal pro Woche ca. drei Stunden bei Head Coach Christiane Favia und ist seit 2013 Mitglied des Nationalkaders.
Neben den Kraft-, Gymnastik- und Wassertrainings besucht Pierrick das Gymnasium in Genf und findet ab und zu noch Zeit für weitere Sportarten, die ihm gefallen: Skifahren, Klettern, Joggen und Rennvelofahren gehören zu seinen liebsten Tätigkeiten neben dem Wasserspringen.
 

Pierrick Schafer über seine Passion, seine Ziele und die Herausforderung als 1.92m-Mann im Wasserspringen:

Welche Disziplinen trainierst du?

Ich trainiere hauptsächlich Kunstspringen - von 1m und 3m. Im Sommer ergänze ich das Training mit 5m, 7.5m und 10m Turm. Im Winter ist das nicht möglich, da wir in Genf keinen Indoor-Sprungturm dieser Höhen haben.
 

Welche ist deine Lieblingsdisziplin?

Meine Lieblingsdisziplin ist das 3m-Kunstspringen; es ist die Höhe, von welcher ich die interessantesten Sprünge machen kann.

 

Was ist dein grösster bisher erzielter Erfolg im Wasserspringen?

Für mich sind das die drei Teilnahmen an Europameisterschaften 2016, 2017 und 2018.

 

Welches ist dein nächstes, welches dein grösstes Ziel?

Mein nächstes Ziel ist die Teilnahme an den Europameisterschaften 2019. Das grösste Ziel: Die Teilnahme an den Olympischen Spielen.

 

Welchen Herausforderungen begegnest du als Athlet deiner Körpergrösse im Vergleich zu den kleineren Athleten?

Als überdurchschnittlich grosser Athlet merke ich, dass ich weniger schnell bin in den Drehungen als die Athleten durchschnittlicher Grösse. Die geringere Schnelligkeit kann ich jedoch kompensieren – dies mit der Höhe meiner Sprünge – so schaffe ich mir mehr Zeit für die Drehungen.
 

 

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