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Diving

Internationale Deutsche Hallenmeisterschaften

Starke Leistung der Schweizer Delegation in Berlin
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Intro-Bild: 1m-Podest: Guillaume Dutoit vor Alexander Lube und Lars Rüdiger. foto oben: Silber für Jan Wermelinger und Alexander Lube im 10m-Synchro-Wettkampf. Fotos: Saeid Taghbostani und Pavlo Rozenberg

Am vergangenen Wochenende fanden in Berlin die Internationalen Deutschen Hallenmeisterschaften statt. Swiss Diving war mit fünf Athleten vertreten: Madeline Coquoz, Guillaume Dutoit und Simon Rieckhoff von Lausanne Natation sowie Jan Wermelinger und Derin Gez vom Verein Zürcher Wasserspringer. Begleitet wurden die Athleten von den Trainern Pavlo Rozenberg und Saeid Taghbostani.

Guillaume Dutoit zeigte eine sehr starke Leistung. Er holte vom 1m-Brett die Goldmedaille und erreichte die Normen für die Europameisterschaften in Kiev im August und die Weltmeisterschaften in Hangzhou im Juli. Der Springer liess sich von einem ungewöhnlichen Vorfall nicht beirren: Während dem Einspringen brach das Sprungbrett und wurde von den Organisatoren umgehend durch ein neues ersetzt – was ein schnelles Umstellen und Umgewöhnen der Springer erforderte.
Dutoit zog seine Hochform auch im stark besetzten 3m-Wettkampf durch und holte Silber.

Madeline Coquoz zeigte mentale Stärke und erreichte sowohl im 1m- als auch im 3m-Wettkampf das Finale. Vom 3m-Brett zeigte sie einen neuen Sprung; 3.5 Salto vorwärts gehechtet und verpasste die Bronzemedaille nur knapp.

Jan Wermelinger zeigte im Synchro-Wettkampf vom Turm, gemeinsam mit Alexander Lube aus Aachen, grosses Können und holte souverän die Silbermedaille. Im Turmspringen der Herren bestätigte Wermelinger seine aktuell gute Form, qualifizierte sich für den Final- wobei er die geforderte Quali-Punktzahl für die Europameisterschaften erreichte- und sicherte der Schweiz die Bronzemedaille.

Derin Gez, der im ersten Jahr der Elite-Herren mitspringt, verpasste den Final knapp und beendete den Wettbewerb auf dem neunten Schlussrang.

Simon Rieckhoff hatte seinen Fokus auf die Synchronwettkämpfe, gemeinsam mit Guillaume Dutoit gesetzt. Die Trainingsbedingungen für Synchronspringer sind in der Schweiz beschränkt, da es keine Sprunganlage gibt, um diese Disziplin zu trainieren. Dies zeigte sich im Wettkampf, wo das Leistungsmaximum nicht erreicht werden konnte. Trainer Pavlo Rozenberg will am nächsten Wettkampf in Kiev (Ukraine), am 15-20 April 2019, mit seinen Springern etwas früher anreisen, um von der vorhandenen Infrastruktur profitieren zu können und mit seinem Team Zeit ins Synchronspring-Training zu investieren.

Die Trainer sind sehr zufrieden mit den Leistungen ihrer Athleten und sehen viel Potenzial für die nahe Zukunft.

 

Resultate:

Kunstspringen 1m Herren:

1. Guillaume Dutoit 376.95
2. Alexander Lube 367.45
3. Lars Rüdiger 353.80
8. Simon Rieckhoff 316.1 0
 

Kunstspringen 3m Herren:

1. Martin Wolfraum 468.80
2. Quillaume Dutoit 439.85
3. Alexander Lube 402.75
12. Simon Rieckhoff 318.10
 

Turm Synchronspringen 10m Herren:

1. Tom Waldschneider / Karl Schöner 326.82
2. Alexander Lube / Jan Wermelinger 321.06
3. Elias Pohl / Ludwig Schäl 279.15
 

Turmspringen 10m Herren:

1. Martin Beng Christensen 389.90
2. Florian Fandler 378.90
3. Jan Wermelinger 342.90
(9). Derin Gez 292.95 
 

Kunstspringen 1m Frauen:

1.Anna Shyrikhay 255.85
2. Lena Hentschel 252.85
3. Jan Lisa Rother 245.80
8. Madeline Coquoz 233.80
 

Kunstspringen 3m Frauen:

1. Lena Hentschel 294.60
2. Thalea Paschel 269.60
3. Jette Müller 260.70
4. Madeline Coquoz 253.15