Nachwuchskader am CIG in Genf

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Das Schweizer Nachwuchsteam mit 20 Athletinnen und Athleten

Ugolkova und Desplanches qualifizieren sich vorzeitig für die WM in Südkorea

Am internationalen Meeting CIG in Genf vom 18.–20. Januar konnte sich der Schweizer Nachwuchs vor heimischem Publikum das erste Mal im neuen Jahr gut in Szene setzen. Insgesamt 20 Athletinnen und Athleten aus den Nachwuchskadern von Swiss Swimming starteten am stark besetzten Wettkampf und erreichten dabei elf Podestplätze. Die Ziele des Vorbereitungswettkampfes lagen in erster Linie beim Einüben von Abläufen und Routinen, die an den internationalen Meisterschaften später in der Saison zum Standard werden sollen. Auch der Teamgedanke wurde in den Vordergrund gerückt und für einmal ging es weniger um das Erreichen von Bestzeiten und Limiten.

Das hielt jedoch nicht wenige der Nachwuchsschwimmer davon ab, in Genf starke Leistungen abzuliefern und trotz des frühen Zeitpunkts schon einige persönliche Rekorde zu schwimmen. Sportlich stachen die Leistungen von Antonio Djakovic (SC Uster-Wallisellen) mit zwei Siegen über 200 und 400m Freistil heraus. Der 16-Jährige belegte zudem den 3. Platz aller Junioren in der FINA-Punktewertung. Vereinskollegin Marianne Müller holte sich über 200m Lagen die dritte Goldmedaille für das Team. Noè Ponti (NS Locarno), Fabian Kempf (SC Uster-Wallisellen), Tamara Schaad (Limmat Sharks) und Marius Toscan (SV St. Gallen Wittenbach) sorgten für die übrigen Podestplätze des Nachwuchsteams.

David Burkhardt war mit den Ergebnissen seiner Mannschaft zufrieden. Das hohe Niveau stellte die erhoffte Herausforderung dar und mit der Steigerung der Athleten von Vorlauf zu Final zeigte sich der Nachwuchsverantwortliche von Swiss Swimming ebenfalls zufrieden.

Im Rahmen des CIG starteten auch einige Eliteschwimmer, darunter mit Jérémy Desplanches und Maria Ugolkova die beiden Medaillengewinner der Europameisterschaften von Glasgow. Beide Athleten erbrachten mit ihren Leistungen über 200m Lagen bereits jetzt den geforderten Leistungsnachweis zur Qualifikation für die Weltmeisterschaften im kommenden Juli in Südkorea. Mit ihren Zeiten von 1:58.98 Minuten respektive 2:15.12 Minuten schwammen sie der Konkurrenz davon und gewann erwartungsgemäss ihre Spezialdisziplinen mit grossem Vorsprung.

Resultate