FAQ Diving

 

Gerade bei Sprüngen mit vielen Drehungen sind die Fliehkräfte grösser als man denkt. Um schnell drehen zu können, ist es deshalb nötig, dass man sich mit den Händen an den Beinen festhält und sich "zusammenzieht". Wenn nun Hände und/oder Beine nass sind, besteht die Gefahr, dass man abrutscht. Das kann sehr unangenehme Folgen haben. Deshalb benutzen WasserspringerInnen typischerweise ein kleines Tuch (genannt Sammy) aus sehr saugfähigem Material, um sich zwischen den Sprüngen abzutrocknen.

Hinzu kommt die eher "psychologische" Komponente: Herabtropfendes Wasser kann die Konzentration stören. Schliesslich gehört der Sammy für viele zum Ritual vor den schwierigen Sprüngen dazu.

Es gibt 6 Sprunggruppen, die normalerweise an einem Wettkampf alle gezeigt werden müssen:

1. Vorwärts (Absprung vorwärts, Drehung vorwärts)

2. Rückwärts (Absrpung rückwärts, Drehung rückwärts)

3. Auerbach (Absprung vorwärts, Drehung rückwärts)

4. Delphin (Absprung rückwärts, Drehung vorwärts)

5. Schraubensprünge

6. Sprünge aus dem Handstand (nur vom Turm)

10m Plattform Frauen und Männer Einzel und Synchronspringen

3m Frauen und Männer Einzel und Synchronspringen