Schulschwimmen

Schwimmunterricht an öffentlichen Schulen

Die Anforderungen an einen Schwimmlehrer in öffentlichen Schulen unterscheiden sich von den Anforderungen in einer Schwimmschule oder einem Schwimmverein. Die Klasse ist meist sehr heterogen und gross, die Schwimmlektionen können häufig nur unregelmässig durchgeführt werden und selbst dann ist die zur Verfügung stehende Zeit grundsätzlich eher knapp berechnet. Für Lehrpersonen sind das grosse Herausforderungen, welche bewältigt werden müssen. Swiss Swimming will die Lehrpersonen mit Tipps und Tricks unterstützen, damit diese einen qualitativ hochstehenden und effizienten Unterricht anbieten und durchführen können. Angelehnt an den Lehrplan Schwimmen stellt Swiss Swimming Aufbaureihen und Inhalte zur Verfügung, welche im Schulschwimmen angewendet werden können. Die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler steht dabei stets im Fokus.

Der School Guide ist eine Ergänzung zum Swiss Swimming Teachers Guide, dem Basislehrmittel der Swiss Swimming Kids Ausbildung sowie dem Visual Guide, der die kompletten technischen Bewegungsabläufe sowie die jeweiligen Übungsformen beinhaltet. Im School Guide finden Sie Informationen zum Ausbildungssystem von Swiss Swimming fürs Schulschwimmen. Dabei liegt der Fokus auf den methodischen und technischen Aspekten, adaptiert an die Voraussetzungen für öffentliche Schulen. Neu wurde der School Guide nun auch dem Lehrplan 21 angepasst. Mit einer Auswahl an Illustrationen werden die technischen Inhalte und Herausforderungen anhand einer Unterrichtsmatrix sowie anhand von detaillierten Hinweisen zu den Schwimmstilen schul- und altersstufengerecht aufgezeigt. 

Die Unterrichtsmatrix

Das Konzept von Swiss Swimming für den Schwimmunterricht an öffentlichen Schulen ist wie der Lehrplan 21 auf drei Zyklen aufgebaut, wobei jeder dieser Zyklen auch mit denselben Altersstufen geführt wird. Die sogenannte Unterrichtsmatrix ist ein Werkzeug, welches die Auswahl und Festlegung der Anforderungen innerhalb einer Klasse erleichtert. Sie ist so aufgebaut, dass sie drei Schwierigkeitsstufen beinhaltet (leicht, mittel, schwer). Die Unterrichtsmatrix erlaubt den Lehrpersonen, die Anforderungen an ihre Schüler und an die strukturellen Voraussetzungen des Stundenplans anzupassen. Schüler, die oft und lange Schwimmunterricht geniessen dürfen, können mit den Zielformen aus der Spalte „Schwierig“ gefördert und zu guten Schwimmern ausgebildet werden. Hat eine Schulklasse jedoch selten Schwimmunterricht, so können die Anforderungen an diese Gruppe mit der Spalte „Leicht“ optimal angepasst werden. Somit ist gewährleistet, dass auch Schüler mit wenig Schwimmstunden eine solide Ausbildung im Schwimmen erhalten. Die Selbstkompetenz in der Wassersicherheit wird trotz weniger Einheiten geschult, wodurch die Schüler vor Ertrinkungsunfällen geschützt werden können. Des Weiteren ermöglicht es die Matrix, auch innerhalb einer Klasse zu variieren, um der Heterogenität der Klasse gerecht zu werden.

 

 

 

 

 

 


Der School Pass dient als ergänzende Unterrichtshilfe, welche die Kinder durch den Schwimmunterricht begleitet und sie animieren soll, sich ausserhalb des Wassers mit dem Thema Schwimmen zu beschäftigen. Der Lehrer kann damit den Fortschritt jedes Schülers dokumentieren, indem er das Erreichen der Zielformen mit einem Kreuzchen auf der Sammelseite bestätigt.

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Um den zusätzlichen Herausforderungen für Leiterpersonen im Schwimmunterricht an öffentlichen Schulen gerecht zu werden, bieten wir ein spezielles Modul School Swimming Teacher an. Das Modul richtet sich an alle Schwimmsportlehrer, die in einer öffentlichen Schule tätig sind.

Weitere Informationen zur Ausbildung finden Sie hier.

Downloads

Benotungsvorlagen Matrix Zylus

Deutsch:  Zyklus 1

                Zyklus 2

                Zyklus 3