Partnerschaft mit KISTLER

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Foto: mit freundlicher Genehmigung der Kistler Group

Meilenstein in der sportwissenschaftlichen Entwicklung mit der Installation des PAS-S von Kistler.

Das Bundesamt für Sport (BASPO) unterstützt und fördert den Bereich Sportwissenschaft der Sparte Schwimmen unseres Verbandes. Mit der Teilfinanzierung für die Anschaffung eines Kistler Startblock, sowie der Rolle als Gastgeber des Systems am CST in Tenero, ist das BASPO ein wichtiger Partner von Swiss Swimming in der für die kommenden Jahre geplanten Zusammenarbeit mit der in Winterthur ansässigen Kistler Gruppe.

„Wir sind sehr froh, dass die Kooperation zwischen der KISTLER AG, dem BASPO, dem CST und Swiss Swimming so zu Stande gekommen ist. Alle Beteiligten haben sehr viel Weitsicht und Engagement gezeigt. Ich möchte die Gelegenheit nutzen und mich im Namen von Swiss Swimming ganz herzlich bei unseren Partnern bedanken. Beim BASPO für die finanzielle Unterstützung, beim CST für das Bereitstellen der Infrastruktur und von Dienstleistungen und bei der KISTLER AG für die Bereitschaft zu einer tief gehenden, anwendungsbezogenen Zusammenarbeit. Unsere Athleten und Trainer - ganz Swiss Swimming - wird mit Sicherheit, von diesem Projekt enorm profitieren!“
-Markus Buck, Chef Leistungssport Schwimmen, Swiss Swimming

Das Kistler Performance Analysis System for Swimming (PAS-S) besteht aus einem mit Kraft-Sensoren versehenen Startblock, aus einer individuell am Beckenrand befestigten Wendeplatte mit weiteren Kraft-Sensoren und Hochleistungs-Kameras über und unter Wasser.

Die Entscheidungen bei Wettkämpfen werden immer enger. Es sind nicht selten hundertstel Sekunden, welche über Sieg oder Niederlage entscheiden. Der Start und die Wenden, sind dabei zwei entscheidende Details zum Erfolg eines jeden Wettkampfschwimmer.

„Das Kistler PAS-S half mir dabei, einen der schlechtesten Starts in der Weltspitze des Schwimmsports in einen der besten zu verwandeln. So war es mir möglich, Olympiasieger zu werden." -Anthony Ervin, Olympiagold 50 Freistil Rio 2016 

Das PAS-S ist ein komplettes und portables Leistungsdiagnostik- und Feedbacksystem zur Analyse und Verbesserung von Starts und Wenden. Alle Messdaten laufen in der Software zusammen und bieten Coaches und Athleten ein Werkzeug, um Starts und Wenden zu analysieren und zu verbessern. Das unmittelbare Feedback erlaubt es dem Coach und seinen Athleten bereits während des Trainings Verbesserungen einzuleiten.

"Wir freuen uns sehr, Swiss Swimming als Partner zu haben, um im gegenseitigen Erfahrungsaustausch unser Produkt kontinuierlich an die Anforderungen von Leistungssportlern ausrichten zu können. Anthony Ervin's Beispiel zeigt uns, welche Leistungen akkurate Messdaten im Sport möglich machen. Wir gehen davon aus, dass unsere Lösungen zu einem festen Bestandteil im Spitzensport werden können."
-Katharina Büchli, Leiterin des Geschäftsfeld Biomechanik bei Kistler.

Swiss Swimming erweitert dank diesem Instrument sein Gesamtkonzept in der Leistungsdiagnostik mit einem wichtigen Hilfsmittel und ist sich sicher, dass die Installation am Standort Tenero allen Wettkampfschwimmern der Schweiz einen Mehrwert bringen wird. 

Link zu Video mit Kurzbeitrag über Kistler PAS-S (auf Englisch):
https://www.kistler.com/ch/de/anwendungen/sensor-technology/biomechanik-und-kraftmessplatte/sport-leistungsdiagnostik/performance-analysis-swimming-pas-s/

 

Über Kistler:

Die heutige Kistler Instrumente AG wurde 1959 in Winterthur, Schweiz, gegründet. Heute ist die Kistler Gruppe mit Hauptsitz in Winterthur Weltmarktführer im Bereich der dynamischen Messtechnik. Die Kistler Gruppe entwickelt Sensoren und Systeme zur Messung von Druck, Kraft, Beschleunigung und Drehmoment, mit welchen Vorgängen bis in physikalische Grenzbereiche hinein gemessen werden können. Kistler beschäftigt aktuell über 1’600 Mitarbeitende weltweit an 58 verschiedenen Standorten in 30 Ländern.

Link Webseite Kistler:
https://www.kistler.com

 

Für Fragen zur Leistungsdiagnostik von Swiss Swimming oder der Partnerschaft mit Kistler, wenden Sie sich bitte an David Burkhardt, Chef Nachwuchs.